GAME CHANGER – BRUSTATMUNG

Ein gesunder Erwachsener atmet durchschnittlich ca. 15 Mal die Minute, das macht ca. 20.000 Atemzüge pro Tag und sieben Millionen aufs Jahr gesehen.

Die Atmung – etwas vermeintlich so selbstverständliches, das wir in unserem Alltag selten hinterfragen. Warum auch? Es läuft ja ganz automatisch, das Atemzentrum des Gehirns sorgt dafür, dass durch Ein- und Ausatmen lebenswichtiger Sauerstoff in unseren Blutkreislauf gelangt.


Wie viele Menschen, hatte ich mir eine falsche Atmung angewöhnt – eine zu kurze und flache Atmung, bei der sich lediglich der Brustkorb hebt. Die Folgen sind eigentlich klar, zu wenig Sauerstoff, der ins Blut gelangt und damit eine mangelnde Sauerstoffversorgung der Organe. Dies kann dann zu Problemen, wie Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Müdigkeit führen.


Doch woran liegt es, dass wir nicht richtig bzw. nicht tief genug atmen?

  • Stress und Ängste spielen eine große Rolle – unter Anspannung rutscht die Atemfrequenz in den Flucht- und Kampfmodus.

  • Aber auch enge Kleidung (Ladies wer kennt es nicht, enge BHs ...), eine verkrampfte Körperhaltung und unser Schönheitsideal, von einem flachen Bauch, verhindern eine gesunde Bauchatmung.


Beobachte dich einfach mal im Spiegel beim Atmen. Stell dir vor, dass sich dein Bauch beim Einatmen von unten beginnend mit Luft füllt. Bewegt sich dein Bauch nach oben und unten, heben sich auch deine Rippen mit an? Du kannst dabei auch deine Hände auf den Bauch legen. Also bei mir hat sich da am Anfang fast nix getan, mein kompletter Bauch und Rippenbereich waren fest. Ich habe mir auch mit meditieren immer sehr schwer getan, da mich meine falsche Atmung eher unruhig gemacht hat.


Folgende Atemübung hat mir geholfen zurück zu einer gesunden Bauchatmung zu gelangen:


Um tief in den Bauch atmen zu können, hilft dir dein gerader Bauchmuskel. Dieser beginnt am Brustkorb und zieht sich in zwei Bahnen bis zum Becken herunter. Mit dieser Übung kannst du den Muskel trainieren – Leg dich auf den Boden, die Beine sind angewinkelt und aufgestellt. Verkreuze deine Hände hinter dem Kopf (wie für normale Situps). Atme einmal tief ein. Beim Ausatmen hebst du deinen Kopf und Oberkörper an und bringst dabei deine Ellenbogen zusammen, damit sich dein Bauch anspannt. Versuche möglichst lange auszuatmen. Dann gehe zurück in die Ausgangsposition, entspanne die Muskulatur wieder und atme min. ein- bis zweimal normal ein und aus bevor du die Übung wiederholst. Hier noch ein Video mit einer zusätzlichen seitlichen Variation:





Ich weiß nun, dass ich mich bei Stress und Ängsten immer, auf meine Bauchatmung fokussieren kann, um wieder verbunden mit mir selbst zu sein und um meinen Körper für einen Moment bewusst spüren zu können.


Ich hoffe die Brustatmung kann auch für dich zum Game Changer werden. Wenn du fragen zur Übung hast, melde dich einfach über unsere bliss Kanäle.


Deine Isabella! ;)






Vgl. Quelle: https://www.ottonova.de/gesund-leben/mentales-training/5-atemuebungen

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